

Mercedes-Benz plant, im nächsten Jahr eine elektrische GLC-Klasse zusammen mit einer entsprechenden elektrischen C-Klasse auf den Markt zu bringen.
Das kompakte Duo wird die Bezeichnung „mit EQ-Technologie“ tragen und sie als elektrische Versionen der C-Klasse- und GLC-Klasse-Familien kennzeichnen – ähnlich der elektrischen Version der G-Klasse. Sie werden auch die ersten Modelle sein, die auf der speziellen EV-Plattform MB.EA von Mercedes basieren.
Der Autohersteller machte keine Angaben zum 2-Gang-Getriebe, aber in der MMA-Plattform verbessert ein ähnliches System die Laufruhe und Effizienz und nicht die reine Leistung, wie es beim Porsche Taycan der Fall ist. Bei MMA-basierten Elektrofahrzeugen verwendet der erste Gang ein Übersetzungsverhältnis von 11:1 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 68 Meilen pro Stunde, während der zweite Gang auf ein Verhältnis von 5:1 herunterschaltet, was eine Höchstgeschwindigkeit von 130 Meilen pro Stunde ermöglicht und die Autobahneffizienz optimiert. Mercedes gab an, dass die Insassen die Gangwechsel nicht bemerken würden.
Ein weiteres neues Feature der MB.EA-Plattform wird ein kompaktes Bremsmodul sein, das die bisher getrennten Komponenten Bremskraftverstärker, Hauptzylinder und Stabilitätskontrollsystem integriert. Mercedes behauptet, dass diese Änderung das Bremsgefühl verbessern und gleichzeitig die Energierückgewinnung optimieren wird, um die Reichweite weiter zu erhöhen. Nach Angaben des Autoherstellers bleibt das Bremsgefühl unabhängig davon, ob Energierückgewinnungs- oder herkömmliche Reibungsbremsen verwendet werden. Für den Fall eines Systemausfalls ist außerdem eine hydraulische Sicherung vorhanden.
